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Laminat in Augsburg bei Baltex

Hervorragende Preis-Leistung trifft auf tolle Optiken. Sehen Sie sich hier unsere Auswahl an Laminat an.

Was ist Laminat?

  • Vorteile:

    + Hervorragende Preis-Leistung

    + Authentische Optik

    + Einfach zu reinigen

    + Leichte Verlegung

    Das Laminat ist wohl praktisch jedem bekannt. Diese Bodenbeläge sind kostengünstig in der Anschaffung und bieten für Ihren Preis eine beeindruckende Strapazierfähigkeit.

    Besonders Heimwerker greifen gerne auf den Boden zurück, das Material lässt sich nämlich leicht verarbeiten und verlegen. Besonders qualitativ hochwertige Laminate wie unsere Exquisit Plus oder Mammut Plus Kollektion sehen einem echten Holzboden zudem zum Verwechseln ähnlich. Möchte man also eine klassische und vertraute Ausstrahlung im Raum erzielen, ist Laminat eine gute Alternative zum Parkettbodenbelag.

    Speziell unsere Laminate des Herstellers Kronotex stechen durch Beständigkeit gegenüber Abrieb, Licht und Flecken hervor. Die Oberfläche ist auch besonders leicht zu reinigen.

Unsere Laminatböden in Augsburg


Bei der Suche nach Laminat sind Sie bei Baltex Bodenbeläge in Augsburg genau richtig. Bei uns finden Sie mehr als 30 dauerhaft vorrätige Laminatböden sowie mehr als 150 Laminate die wir für Sie bestellen können. Besuchen Sie unseren Click&Collect Onlineshop und sehen Sie sich unser Sortiment an oder bestellen Sie gleich zur Mitnahme. Sie dürfen uns auch gleich in unserem Geschäft besuchen und eine persönliche Beratung genießen und den Boden vor Ort kaufen und mitnehmen.
Unser Basic-Laminat
Niedriger Preis, hohe Belastbarkeit
Raumfoto eines Laminats in brauner Holzoptik in einem offenen Wohnbereichen in den Farben Braun und Grün. Im Hintergrund ist eine Treppe zu erkennen, im Vordergrund ein grauer Teppich.
Unser Mittelklasse-Laminat
Strapazierfähigkeit und tolle Optik vereint
Raumfoto eines Laminats in grauer Holzoptik in einem modernen Wohnzimmer in den Farben Hellbraun, Rosé und Grün.  Im Hintergrund sind Tische und ein Stuhl zu erkennen.
Unser Premium-Laminat
High-End Eigenschaften in edler Optik
Raumfoto eines Laminats in hellbrauner Holzoptik in einem offenen Wohnbereich in den Farben Grau, Hellbraun und Gold. Im Hintergrund ist ein runder Esszimmertisch sichtbar.
Bild der Laminat-Ausstellung von Baltex Bodenbeläge. Erkennbar sind diverse ausgestellte Böden mit Fläche zum ansehen des Bodens und Kartonagen der Böden unter den Flächen.

Verkauf und Ausstellung von Laminat in Augsburg


Kommen Sie in unser Geschäft und sehen Sie sich unsere große Auswahl an Laminatböden an. Wenn Ihnen etwas gefällt, können Sie dank unseres großen Lagerbestands Ihren neuen Boden gleich mitnehmen oder für eine spätere Abholung einlagern lassen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich zu unseren Laminaten, um die für Sie passende Lösung zu finden. Auch geben wir Muster aus, damit Sie sich auch zu Hause einen Eindruck über das Laminat machen können. Besuchen Sie uns jetzt in Augsburg oder klicken Sie auf den Button, um in unserem Click & Collect Onlineshop zu stöbern.

Laminatboden - Eine umfassende Erklärung


Bei Laminat handelt es sich um eine Bodenbelagsart, die sich aus mehreren Schichten zusammensetzt. Es imitiert häufig die Optik von Echtholzböden, ist pflegeleicht und für fast jeden Raum einsetzbar. Auch wenn immer mehr Menschen aufgrund der Eigenschaften auf moderne Vinylböden setzen, überzeugt Laminat besonders mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und einer einfachen Verlegung.

Inhaltsverzeichnis

Laminat in dunkelbrauner Holzoptik in einem Wohnzimmer. Im Hintergrund ist eine Pflanze in einem silbernen Topf.
Laminat in Holzoptik in einem Wohnzimmer (Bildquelle: swisskrono.com)
Besonders früher waren Laminate eine beliebte Wahl von Vermietern und Heimwerkern, weil sie als günstig in der Anschaffung und schnell zu installieren galten. Diese günstigen, eher klappernden Laminate sind auch das, was viele mit dem Laminatboden verbinden. Mittlerweile haben sich Laminate aber stark weiterentwickelt und sind dank realistischer Holzoptiken, klar erkennbaren Fugen und teilweise sogar mit Feuchteschutz auch in Zeiten von Vinylbodenbelägen eine valide und schicke Option.

1. Woran erkennt man Laminat


Hat man Zugang zur Verpackung des Bodens, so kann man von dieser einfach ablesen, ob es sich um Laminat handelt. Sollte das nicht gegeben sein, kann man sich an einigen Anhaltspunkten orientieren:

  • Ist die Oberfläche hart?
    Laminatböden haben eine harte Oberfläche und geben beim Auftritt nicht nach, weil die oberste Schicht aus Melaminharz besteht, einem sehr harten Kunststoff.

  • Fühlt sich die Oberfläche eher kühl an?
    Charakteristisch für Laminat ist eine eher kühle Oberfläche, die unter anderem durch das im Material enthaltene Holz bedingt ist.

  • Wie hört sich der Boden an?
    Klopft man auf den Boden oder betritt man das Laminat mit Schuhen, sollte ein eher hohles Geräusch ertönen.

  • Wiederholt sich das Muster?
    Die Optik entsteht im Gegensatz zu beispielsweise Parkett nicht aus den Maserungen des Holzes selbst, sondern wird vom Hersteller entworfen und auf Dekorpapier unter der oberen Melaminharzschicht gedruckt. Sollte man an mehreren Stellen im Raum die gleiche Musterung sehen, kann das Aufschluss darüber geben, dass es sich um einen Laminatboden und nicht um Echtholz handelt. Da dies aber auch auf andere Bodenbelagsarten zutrifft, sollte man sich nicht ausschließlich daran orientieren.

2. Für welche Räume Laminat geeignet ist


Laminatböden können in praktisch allen Wohnräumen eingesetzt werden, je nach angegebener Belastbarkeit. Das umfasst Wohn-, Schlaf-, Ess- und Kinderzimmer, aber auch Küchen, Flure, Eingangsbereiche und Büros.
Laminat in grauer Holzoptik in einem Badezimmer. Im Hintergrund sind dunkelbraune Schränke sowie eine moderne weiße Keramikbadewanne.
Für Feuchträume freigegebenes Laminat in Holzoptik in einem Badezimmer (Bildquelle: swisskrono.com)
Woran man die Belastbarkeit erkennt, finden Sie weiter unten. Auch der Einsatz in Feuchträumen ist eine Option, wenn das jeweilige Laminat vom Hersteller dafür freigegeben ist.

3. Vor- und Nachteile von Laminat


3.1 Vorteile von Laminatboden


Laminatböden haben eine Reihe von Vorteilen, die sich sowohl in der Anschaffung als auch im Alltag bemerkbar machen.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Laminate sind günstig in der Anschaffung, ohne aber ein billiger Boden zu sein. Im Gegenteil, orientiert man sich an der Nutzungsklasse, um die Robustheit festzustellen, sind andere Bodenbelagsarten in der Regel kostenintensiver, um die gleiche Belastbarkeit zu erhalten.

  • Pflegeleichtigkeit
    Um die Optik des Laminats zu erhalten, ist nicht viel nötig. Regelmäßiges Absaugen und Wischen sowie die bei Bodenbelägen üblichen vorbeugenden Maßnahmen reichen hier aus. Er muss nicht speziell behandelt werden und kann sogar mit einfachem klarem Wasser gewischt werden, wenn man auf Reinigungsmittel verzichten möchte. Andernfalls kann man natürlich spezielle Laminatreiniger verwenden. Laminat ist außerdem schmutzabweisend und dank seiner einfachen Reinigung eine gute Wahl für Allergiker, da Allergene leicht entfernt werden können. Es ist nur darauf zu achten, dass das Laminat nicht zu feucht wird oder Feuchtigkeit nicht zu lange ausgesetzt wird, da es ein wasserempfindlicher Belag ist.

  • Wohngesundheit
    Das ist natürlich abhängig von dem jeweiligen Hersteller, aber zumindest unser Kronotex Laminat gilt als besonders wohngesund. Kronotex gibt hier auf seiner Website an, dass das Material durch seine Zusammensetzung eine Formaldehydabgabe von naturbelassenem Holz aufweist und damit auch weit unterhalb gesetzlicher Grenzwerte für Emissionen in der Raumluft liegt.

  • Umweltfreundlichkeit
    Auch hier ist natürlich der jeweilige Hersteller zu beachten, doch gibt unser Hersteller Kronotex sein Laminat als umweltfreundlich an. Das Laminat besteht aus bis zu 90 % Holzwerkstoffen und wurde mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Wie umweltfreundlich der Boden genau ist, ist hier auf der Herstellerwebsite zu finden.

  • Lichtechtheit
    Ein Faktor, den viele nicht berücksichtigen, ist die Lichtechtheit. Laminat bleicht nicht aus, sodass auch bei starker Sonneneinstrahlung die Optik erhalten bleibt.

  • Einfache Verlegung
    Die einzelnen Laminatdielen sind leicht zu verlegen. Bedingt durch das Klick-System werden die einzelnen Bretter miteinander zusammengesteckt. Während andere Bodenbelagsarten verklebt werden, erfolgt die Verlegung hier „schwimmend“. Das Klicken reicht also aus, und es muss sich nicht mit speziellen Klebstoffen oder Fixierungen auseinandergesetzt werden. Macht man einen Fehler, kann man zudem einfach ein neues Brett verwenden und es erneut versuchen. So ist auch Heimwerkern eine erfolgreiche Laminatverlegung zuzutrauen.

  • Verlegung auf vorhandenen Bodenbelägen
    Laminate können je nach Freigabe durch den Hersteller auch auf manchen bestehenden Bodenbelagsarten verlegt werden. Wer den vorhandenen Boden also nicht entfernen darf oder möchte, kann potenziell zu einem Laminat greifen. Unsere Laminate von Kronotex dürfen etwa auf OSB-Platten, Holzböden, Linoleum, vollverleimtem PVC oder trockener Keramik verlegt werden.
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  • Fußbodenheizungsgeeignet
    Haben Sie eine Fußbodenheizung, ist Laminat durchaus für die Verlegung auf dieser geeignet. Die Böden sind in der Regel, wie in unserem Fall, vom Hersteller für die Installation auf Warmwasser-Fußbodenheizungen freigegeben.

  • Optische Vielfalt
    Laminat kommt nicht immer nur in der bekannten Buchenholzoberfläche. Neben unterschiedlichen Eichenholzoptiken in unterschiedlichen Farben reihen sich auch Fliesen- und Steindekore ein. Einige weisen sogar eine Synchronprägung auf. Bei dieser wird die Oberfläche des Bodens an die Optik angepasst, sodass Holzmaserungen nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar sind und der Boden dementsprechend realistisch aussieht.

3.2 Nachteile von Laminatboden


Natürlich haben Laminate nicht nur Vorteile. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, sind bei dieser günstigen Bodenbelagsart durchaus auch Nachteile zu erwarten.

  • Kühle Oberfläche
    Laminatboden ist normalerweise nicht sehr gut isoliert. Auch wenn dem mit einer hochwertigen Fußbodendämmung entgegengewirkt werden kann, kommt ein Laminat ohne separate Fußbodenheizung nicht an die Wärme anderer Bodenbelagsarten wie Parkett oder Vinylboden heran.

  • Lautes Material
    Laminat ist ein eher lauter Boden. Das bei Laminat typische hohle Geräusch, besonders wenn der Boden mit Schuhen belaufen wird, ist etwas, womit im Alltag zu rechnen ist. Bei sehr günstigen Laminatböden oder einer nicht fachgerechten Verlegung kann auch ein Klappern beim Belaufen entstehen. Achtet man darauf, die Anforderungen an den Untergrund des jeweiligen Herstellers zu erfüllen, und wählt man eine gut schalldämmende Trittschalldämmung aus, kann dem entgegengewirkt werden. Je dicker und qualitativer das Laminat, desto ruhiger fällt dieses zudem aus. Wer aber einen wirklich leisen Bodenbelag sucht, ist bei anderen Böden wie Teppichboden oder Vinylboden besser beraten.
 
  • Wasserempfindlichkeit
    Laminat ist empfindlich gegenüber Wasser und quillt bei einem dauerhaften Kontakt mit Wasser auf. PVC-Böden oder Vinylböden sind hier eine Alternative.

  • Nicht Wiederaufbereitbar
    Ist die Oberfläche des Laminats einmal beschädigt, hilft oft nur der Austausch. Bei kleinen Schäden bzw. oberflächlichen Kratzern gibt es zwar Möglichkeiten, diese zu reparieren, ist die Oberfläche des Laminats aber einmal beschädigt, hilft oft nur der Austausch. Im Gegensatz zu Parkettboden kann Laminat nämlich nicht geschliffen bzw. wiederaufbereitet werden.

  • Brechende Oberfläche bei herabfallenden Gegenständen
    Fällt etwas Schweres und Spitzes auf den Boden, bricht die Oberfläche und offenbart das gepresste Holz im Inneren. Andere Bodenbeläge wie das Parkett neigen hier eher zur Dellenbildung.

4. Die Verlegung von Laminat


Um Laminatboden zu verlegen werden die Dielen einfach mittels Klick-Verbindung miteinander verbunden. Vorab muss eine Dämmunterlage unter das Laminat installiert werden und je nach Anwendungsfall auch eine Dampfbremse, um den Boden vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen.

Sie finden hier das Verlegevideo unseres Herstellers auf seiner Website, damit Sie sich einen Eindruck machen können: Clic-Laminat verlegen auf swisskrono.com

5. Woran man gutes Laminat erkennt


Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Laminaten stellt sich schnell die Frage, wie man ein gutes Laminat erkennt, um auch langfristig zufrieden mit dem Boden zu sein. Neben der Inanspruchnahme einer Beratung um sich für den passenden Boden zu entscheiden, gibt es aber auch eine Reihe an technischen Daten, die Auskunft über den Boden und seine Belastbarkeit geben. Wer sich also lieber eigenständig damit befassen oder nicht unvorbereitet in ein Beratungsgespräch gehen möchte, kann sich an diesen orientieren.

Je nach Hersteller können sich der Aufbau und der Inhalt der technischen Daten teilweise unterscheiden. Fehlen einem Informationen, können diese beim jeweiligen Hersteller oder bei uns als Händler angefragt werden.
Bild einer Beratung durch unsere Mitarbeitenden. Diese halten ein Tablet sowie Stift und Papier in der Hand.

Beratung bei Baltex Bodenbeläge in Augsburg


Sie wissen nicht, welches Laminat zu Ihnen passt? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf oder besuchen Sie uns direkt in unserer Ausstellung in Augsburg.

Wir beraten Sie ausführlich, geben Ihnen gerne Prospekte und Musterstücke mit und wenn Ihnen ein Boden gefällt, dürfen Sie ihn gleich mitnehmen.

Auch übernehmen wir gerne die Verlegung für Sie, unsere qualifizierten Bodenleger übernehmen die nötige Vorbereitung und die Verlegung sowie die Abschlussarbeiten.

Die einfachsten Daten wären:


  • Gesamtdicke
    Die Gesamtdicke eines Bodens lässt nicht bei jeder Bodenbelagsart auf die Robustheit schließen. Bei einem Laminat ist diese Regel aber durchaus anwendbar. Laminatböden beginnen bei 6 mm Stärke und können bis zu 14 mm dick werden. Während 6 mm Laminate besonders günstig sind, sind sie auch am wenigsten belastbar und gehen oft mit einer verhältnismäßig wenig realistischen Optik einher. Sie fühlen sich auch kühler an und sind lauter. Laminat mit einer Dicke von 8 mm stellt hier die Mittelklasse dar. Sie sind wärmer, leiser und oft wesentlich beanspruchbarer als 6 mm Laminat. Hier finden sich auch gute Holzimitate wieder. Als Laminat der Spitzenklasse gelten Böden ab 10 mm Dicke. Sie sind sehr robust, haben oft einen sehr realistischen Aufdruck und eine Synchronprägung und sind die wärmsten und leisesten ihrer Art.
 
  • Nutzungsklasse
    Betrachtet man die Nutzungsklasse in Kombination mit der Gesamtdicke, lässt sich schnell ein klares Bild des Laminats und seiner Hochwertigkeit erahnen. Vor allem, wenn nicht nur unter Laminaten, sondern unterschiedliche Bodenbelagsarten wie Vinyl oder Teppich verglichen werden, gibt sie Aufschluss über die Belastbarkeit, da diese Kennzahl nicht nur für Laminat bestimmt ist, sondern bei vielen Böden eine verpflichtende Angabe ist. Sie beginnt bei 21 und hört bei 43 auf und steht dafür, in welchen Bereichen ein Boden verlegt werden kann. Also, ob der Boden eher für ein selten genutztes Schlafzimmer geeignet, robust genug für viel belaufene Ladengeschäfte ist oder sogar in Produktionshallen genutzt werden kann. Eine detaillierte Erklärung finden Sie hier auf der Website des Herstellers Tarkett oder unter diesem Absatz. Doch in Kurzform: Je höher die angegebene Zahl, desto besser. Im privaten Bereich empfehlen wir bei regelmäßig genutzten Räumen eine Nutzungsklasse von mindestens 23.

    Es gibt die folgenden Klassen:

    Nutzungsklasse 21: Leicht genutzter Privatbereich wie etwa Schlafzimmer
    Nutzungsklasse 22: Normal genutzter Privatbereich wie etwa ein Hobbyraum
    Nutzungsklasse 23: Intensiv genutzter Privatbereich wie etwa ein Flur

    Nutzungsklasse 31: Leicht genutzter gewerblicher Bereich wie etwa Aufenthaltsräume
    Nutzungsklasse 32: Normal genutzter gewerblicher Bereich wie etwa Büros
    Nutzungsklasse 33: Stark genutzter gewerblicher Bereich wie etwa Hotels
    Nutzungsklasse 34: Sehr stark genutzter gewerblicher Bereich wie etwa Flughäfen

    Nutzungsklasse 41: Leicht genutzter leichtindustrieller Bereich wie etwa Feinmechanik-Werkstätten
    Nutzungsklasse 42: Normal genutzter leichtindustrieller Bereich wie etwa Lagerräume
    Nutzungsklasse 43: Stark genutzter leichtindustrieller Bereich wie etwa Produktionshallen

  • Abriebklasse
    Diese Kennzahl kann herangezogen werden, wenn eine Nutzungsklasse nicht gegeben ist oder man Laminate untereinander vergleicht, da sie ausschließlich für Laminat gilt. Wie auch bei der Gesamtdicke und der Nutzungsklasse gilt: Je höher, desto besser.  Sie beginnt bei AC1 und hört bei AC5 auf. In häufig genutzten privaten Räumen ist eine Abriebklasse von mindestens AC3 eine gute Wahl.   
 

Wer sich noch intensiver mit dem Laminat befassen möchte, kann sich an den folgenden Daten orientieren:

 
  • Brandverhalten
    Hier gibt der Hersteller an, wie sich der Boden im Falle eines Brandes verhält. Die am häufigsten anzutreffenden Klassen wären Bfl-s1 oder Cfl-s1. Sie sagen aus, dass der Boden schwerentflammbar ist und nur eine geringe Rauchentwicklung aufweist.
 
  • Lichtechtheit
    Hiermit wird ausgesagt, wie schnell das Laminat farblich verblasst. Oft werden Werte wie „6“ oder „6 Sehr gut“ angegeben. Bezogen wird sich hier auf die sogenannte Wollskala. Sie reicht von 1 bis 8, wobei ein höherer Wert besser ist bzw. langsamer verblasst. Selten findet sich auch der Graumaßstab wieder, der ebenfalls die Alterung der Farbe beschreibt. Auf einer Skala von 1 bis 5 gibt er Aufschluss darüber, wie stark die Farbe bei alltäglichen Belastungen verblasst. Auch hier gilt: Je höher der Wert, desto besser.
 
  • Formaldehydgehalt
    Bei diesem Wert geht es um die Wohngesundheit. Formaldehyd wird bei vielen Holzwerkstoffen in der Produktion eingesetzt, darunter auch beim Laminat. Es gilt als gesundheitsgefährdender Stoff, welcher als Gas austritt und so in die Raumluft gelangt. Achten Sie darauf, dass das Laminat eine Emissionsklasse von E1 hat und der Hersteller diese auch angibt. Nur die Klasse von E1 ist in Deutschland zugelassen und zeichnet einen weitestgehend unbedenklichen Holzwerkstoff aus. Da Holz aber auch von Natur aus Formaldehyd freisetzt, ist eine komplette Freiheit von Formaldehyd bei Laminat nicht möglich.
 
  • Wärmedurchlasswiderstand
    Diese Kennzahl wird in m²K/W angegeben und ist wichtig für Besitzer einer Fußbodenheizung. Sie setzt sich zusammen aus der Dicke des Bodens und dessen Wärmeleitfähigkeit und gibt an, wie schnell sich der Boden bei einer Fußbodenheizung aufheizt. Es gilt: Je niedriger dieser Wert, desto besser. Ein Wert von 0,15 m²K/W darf für Fußbodenheizungen zudem nicht überschritten werden.

6. Die Entsorgung von Laminatboden


Um den alten Laminatboden zu entsorgen, können Sie kleine Mengen oder Verschnittreste einfach in den Restmüll geben. Ansonsten ist die Abgabe bei einem Wertstoffhof oder durch eine Sperrmüllabholung nötig. Prüfen Sie hierfür Ihre lokalen Möglichkeiten, für unser Gebiet in Augsburg kann etwa die Website des AWS herangezogen werden: https://aws.augsburg.de/

Zudem dürfen Sie Laminat trotz des hohen Holzanteils nicht einfach verbrennen, da hier giftige Dämpfe entstehen, die Ihre Gesundheit und die Umwelt negativ beeinträchtigen können.

7. Zusammenfassung:


Laminat ist ein beliebter, mehrschichtiger Bodenbelag. Er überzeugt durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, einfache Verlegung und Pflegeleichtigkeit. Um Laminat zu erkennen, können Sie mehrere Punkte prüfen: Die Oberfläche ist hart und fühlt sich eher kühl an. Beim Beklopfen oder Begehen, insbesondere mit Schuhen, ist oft ein eher hohles Geräusch charakteristisch. Ein sich wiederholendes Muster kann ebenfalls ein Hinweis sein, gilt aber für mehrere Bodenbelagsarten.
 
Das Laminat kann in praktisch allen Wohnräumen eingesetzt werden, einschließlich Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern sowie Küchen und Fluren. Mit entsprechender Freigabe ist es auch für Feuchträume geeignet. Laminat ist üblicherweise wohngesund und, je nach Hersteller, umweltfreundlich. Ein weiterer Vorteil ist die einfache, schwimmende Verlegung per Klick-System.
 
Zu den Nachteilen gehört die kühle Oberfläche, die Wasserempfindlichkeit und die Tatsache, dass es ein eher lautes Material ist. Beim Kauf ist es ratsam, neben Optik und Preis die technischen Daten zu berücksichtigen.

Die Gesamtdicke ist ein guter Indikator für die Qualität: 8 mm gilt als Mittelklasse, 10 mm oder mehr als Spitzenklasse, die robuster, wärmer und leiser ist. Entscheidend für die Belastbarkeit ist die Nutzungsklasse. Alternativ dient die Abriebklasse zum Vergleich von Laminaten. Weitere technische Daten sind das Brandverhalten, die Lichtechtheit, der Formaldehydgehalt und bei Fußbodenheizungen der Wärmedurchlasswiderstand.
Hat Ihnen gefallen, was Sie sehen oder haben Sie Fragen?

Kommen Sie direkt bei uns in der Stätzlingerstraße 66, 86165 Augsburg vorbei! Oder nehmen Sie telefonisch unter: +49 (0) 821 / 7471955 mit uns Kontakt auf oder senden Sie uns eine E-Mail an: [email protected]
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